Regionen Kubas | Infos über Kuba von travel-to-nature - Kuba
Regionen Kubas | Infos über Kuba von travel-to-nature

Die Regionen Kubas

Eine Insel wie ein kleines Land

Die größte der über 1.000 karibischen Inseln besteht zumeist aus Ebenen oder leicht hügeligen Landschaften. Gebirgscharakter hat Kuba nur an drei, vier Stellen, besonders im Osten.

Zentral-Kuba war ursprünglich mit Wald bedeckt, der jedoch abgeholzt wurde. Heute sind in dieser Regionen hauptsächlich Zuckerrohrplantagen zu finden. Der Westen mit der Hauptstadt Havanna beherbergt mit Mangroven bewachsene Küstenbereiche sowie ein Kiefern-Waldland. An der über 3.700 km lange Küste Kubas sind mehr als 300 Naturstrände zu finden, verteilt über die ganze Insel.

Auf einen Blick

  • Ebenen und hügelige Landschaften im Landesinneren
  • Vielzahl von Stränden an der gesamten Küste
  • Inselgruppen und Korallenriffe vor der Küste

Mayabeque ist die kleinste Provinz Kubas und im Norden des Landes gelegen. Benannt ist sie nach dem gleichnamigen Fluss Río Mayabeque, der sich durch die Provinz zieht.

Trotz der geringen ist Mayabeque sehr ertragreich. Hier gibt es zahlreiche Citrusplantagen, die für ein farbenfrohes Landschaftsbild sorgen. Die weitläufigen Tabakplantagen laden zu ausgedehnten Streifzügen ein und bei einem Ausflug zu einer der Zuckerrohrplantagen lernendie Grundlagen der einheimischen Rumproduktion kennen.

Neben den Touristen kommen auch Kubaner nach Mayabeque, um die wunderschönen Sandstrände im Nordosten der Provinz zu besuchen. Entspannung pur an einem lässigen Tag am Strand, der abends dann gemütlich mit einem Mojito ausklingt.

Im Zentrum Kubas befindet sich die Provinz Sancti Spíritus. Im Norden bildet der Atlantik die natürliche Grenze, während im Süden die Karibik angrenzt. Die beiden nah gelegenen Ozeane sind ein Paradies für "Wasserratten", ob nun beim Schnorcheln in Kubas Unterwasserwelt oder oberirdisch beim Surfen. Wer es ruhiger liebt, genießt bei einem entspannten Strandspaziergang das Wellenrauschen und den Sonnenuntergang. Oder macht einen klassischen kubanischen Tag am Meer und überlässt sich dem Nichtstun.

Auch an Land hat Sancti Spíritus einiges zu bieten, beispielsweise Trinidad, die ehemals bedeutendste Zuckermetropole Kubas, deren Besuch einer Zeitreise in das 19. Jahrhundert gleicht. Die 1988 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärte Altstadt ist ein architektonisches Juwel inmitten einer etwas verschlafenen kleinen ehemaligen Kolonialstadt.

Die Provinz Granma mit der Hauptstadt Bayamo befindet sich im Südosten Kubas. Im Süden bildet die Karibik die natürliche Grenze, während sich im Norden und Westen die Provinzen Las Tunas, Holguín und Santiago de Cuba anschließen.

Der Gebirgszug der Sierra Maestra befindet sich größtenteils in der Provinz Granma. Die Sierra Maestra zieht sich durch den Osten Kubas und fällt im Süden steil in die Karibik ab. An der Grenze zur Nachbarprovinz Santiago de Cuba liegt die mit 1.974 Metern höchste Erhebung der Sierra Maestra, der Pico Turquino.

Gleichzeitig ist der Pico Turquino der höchste Berg Kubas und für anspruchsvolle Bergtouren geeignet. Der Fuß des Berges ist von dichtem Dschungel umgeben, der eine bunte Flora & Faune beheimatet. Vorbei an zahlreichen Zitronen-, Limetten- und Mandarinenbäumen der Ebene, öffnen sich schon beim Aufstieg wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft.

Die aus Mexiko kommenden Revolutionäre Fidel Castro und Che Guevara legten am 2. Dezember 1956 mit ihrer Yacht an der Küste Granmas an und starteten von hier aus die kubanische Revolution. Ihr Hauptquartier hatten sie zu dieser Zeit inmitten der Sierra Maestra errichtet. Um an diese Ereignisse zu erinnern, erhielt die Provinz 1976 im Zuge einer Verwaltungsreform ihren heutigen Namen.

Pinar del Rio ist die westlichste Provinz Kubas. Sie bildet mit der gleichnamigen Hauptstadt Pinar del Rio die drittgrößte Provinz. Im Norden grenzt sie an den Golf von Mexico und im Süden an die Karibik.

Die 175 km lange Berglandschaft Cordillera de Guaniguanico erhebt sich am Pan de Guajaibon bis auf knapp 700 m Höhe und ist ein beliebtes Ziel für Trekkingtouren. Die unter dem Schutz der UNESCO stehende Bergkette Sierra del Rosario lockt mit satten Farben und beeindruckenden Ausblicken. Im Valle de Viñales sind die „Mogotes“, eigenwillig geformte Kegelkarstfelsen, die sich wie aus dem Nichts erheben. Besonders morgens, wenn Nebelschwaden durch das Tal ziehen, bietet das Tal einen einmaligen, beinahe mystischen Anblick. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Höhlen und unterirdische Flüsse, die zu einer Entdeckungsreise einladen.

Das Hauptprodukt der Provinz ist der Tabak, abzulesen an den zahlreichen Plantagen in der Region. Bei einem Besuch in einer der Fabriken lernen Sie die Grundlagen der Herstellung kennen und vor allem, wie wichtig der richtige Dreh beim Rollen der Zigarren ist - von Hand.

Die Provinz Matanzas befindet sich im Nordwesten Kubas, östlich der Hauptstadt Havanna. Bis auf vereinzelte Erhebungen ist die Provinz relativ eben, was dieses Gebiet für landwirtschaftliche Nutzung prädestiniert. Im Süden der Provinz befindet sich die Halbinsel Zapata, die hauptsächlich aus Mangrovensümpfen besteht und über eine artenreiche Vogelwelt verfügt. Aus diesem Grund wurde dort der Parque Nacional de Zapata eingerichtet, der für Vogelliebhaber ein echtes Erlebnis ist.

Die wohl bekannteste Bucht Kubas ist die Schweinebucht, die Bahia de Cochinos, die ebenfalls in der Provinz liegt. Der Ort schrieb kubanische Geschichte, als dort 1961 eine von den USA unterstütze Invasion von Exilkubanern auf Kuba stattfand, die in einem militärischen und politischen Debakel mündete. Die weitläufigen Strände der Bucht sind heute friedlich und laden zum Sonnenbaden ein.

Die Provinz Ciego de Ávila befindet sich im Zentrum Kubas. Vor ihrer Nordküste liegen die Jardines del Rey, die "Gärten des Königs“, die Teil des 465 km langen Archipels Sabana Camagüey sind. Die Jardines del Rey werden von einem Korallenriff geschützt, wo Taucher, Schnorchler und andere Wassersportfans beste Bedingungen vorfinden.

Aufgrund der ausgedehnten tropischen Vegetation und der vielen Flachwassergebiete bietet dieses Gebiet Lebensraum für annähernd 200 verschiedene Vogelarten. Zudem siedelt hier eine große Flamingo-Kolonie, das Geschnatter der farbenfrohen Vögel ist schon von weitem zu hören. Um den Lebensraum der vielfältigen Flora und Fauna zu schützen, ist ein großer Teil der Inseln inzwischen als Naturschutzreservat ausgewiesen.

In der zweitgrößten Stadt Morón ist das Stadtmuseum einen Besuch Wert, Morón lädt außerdem zu Exkursionen in die Zuckerfabrik de nahe gelegenen Patria ein. Zwischen Morón und der Nordküste liegen mehrere Seen, der größte und bekannteste davon ist die Laguna de la Leche, der Milchsee. Den Namen hat der See aufgrund seiner eigenartig trüben Farbe erhalten, für die ein erhöhte Kalkvorkommen verantwortlich ist. Der See stellt Kubas größtes Süßwasserreservoir dar.

An der Südküste von Ciego de Ávila sind weitläufige Mangrovenwälder zu finden. Verschiedenste Bäume und Sträucher haben sich hier an die rauen Lebensbedingungen der Meeresküste angepasst.

Holguín ist eine Provinz im Nordosten Kubas und ist neben Havanna eines der reizvollsten Reiseziele in Kuba. In Holguín lassen sich Stadt- und Strandurlaub perfekte Art und Weise verbinden. Neben grünen, üppigen Landschaften und weitläufigen Sandstränden mit kristallklarem Wasser bietet Holguín auch jede Menge Geschichte und Kultur.

Einige wichtige Persönlichkeiten aus Kubas jüngerer Geschichte stammen aus der Provinz Holguín. Zum einen wurden die Brüder und Revolutionäre Fidel und Raúl Castro hier geboren, die die Geschicke des Landes über ein halbes Jahrhundert prägten. Zum anderen erblickte auch ihr damaliger Gegenspieler, der Diktator Fulgenico Batista in Holguín das Licht der Welt.

Und auch Christoph Columbus kannte den Flecken Erde. Auf seiner ersten Entdeckungsreise erreichte Columbus 1492 Holguín. Mit den Worten „die schönste Erde, die je ein Mensch erblickt hat“, betrat er am Ort des heutigen Municipios Rafael Freyre kubanischen Boden.

Weiße Strände, grüne Naturparks und die elegante gleichnamige Hauptstadt versprechen ein abwechslungsreiches Programm. Die Provinzhauptstadt ist bekannt als eine Stadt der Parks, im Zentrum befinden sich gleich derer sechs, die zum Entspannen einladen. Grün, freundlich, ruhig, das ist Holguín.

Artemisa ist eine kleine Provinz im Westen Kubaas, die im Nordosten an die Hauptstadt Havanna grenzt. Die Nordgrenze bildet eine 100 bis 200 km breite Meeresstraße, die Floridastraße, die zwischen dem US-Bundesstaat Florida und Kuba liegt.

Durch die Floridastraße fließt eine besonders warme Meeresströmung nach Artemisa. Somit locken die zahlreichen Strände in Artemisa nicht nur mit weißem Sand und klarem Wasser, sondern auch mit angenehmen Wassertemperaturen. Da Artemisa touristisch nicht besonders im Fokus steht, ist dementsprechend die Infrastruktur weniger gut ausgebaut. Dieser Umstand wird jedoch durch die wunderschönen einsamen Strände abseits touristischer Pfade wieder wettgemacht.

Cienfuegos ist eine Provinz in Zentralkuba und die kleinste des Landes. Im Süden grenzt Cienfuegos an die Karibik, dort befindet sich in der gleichnamigen Stadt, der „Perle des Südens“, Kubas größter Zuckerexporthafen.

Hauptwirtschaftszweig der Provinz ist die Zuckerproduktion. Ein weiterer wichtiger Industriezweig ist die Erdölförderung. In Cienfuegos steht die größte Raffinerie des Landes, in der seit Jahren große Mengen Erdöl gefördert werden. Außerdem ist Cienfuegos Hafen eine wichtige Anlaufstelle für größere Schiffe, beispielsweise Kreuzfahrtschiffe.

Im Jahr 2005 wurde das historische Stadtzentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Aufgrund der vielfältigen Einflüsse aus der Kolonialzeit hat sich in MisdchungCienfuegos eine bunte kulturelle Vielfalt etabliert. So begegnet man bei einem Streifzug durch die Stadt imposanten Bauten im neoklassizistischen Stil, dem Triumphbogen der französischen Siedler und direkt daneben dem Park José Martì, Herzstück der Stadt. Den Park säumen gut erhaltene oder restaurierte Gebäude aus der Kolonialzeit. Eine in den Boden eingelassene Kompassscheibe markiert die Stelle, an der 1819 die Stadtgründung erfolgt sein soll. Vom Exerzierplatz aus wurde die Stadt nach dem Muster eines Schachbretts entworfen, zwei Löwenstatuen bewachen den Eingang des Platzes.

Wer das ursprüngliche, authentische Kuba kennenlernen möchte, der sollte im Herzen der Insel Camagüey besuchen, Kubas größte Provinz. Camagüey liegt abseits der touristischen Spots im Süden und Westen und geht in politischen und kulturellen Fragen seinen eigenen Weg. Der Grundstein dafür wurde bereits in der Kolonialzeit gelegt, denn es gab in dieser Region kaum Zuckerrohrplantagen, sondern vermehrt Rinderfarmen und daher kaum Sklaven. Das Bestreben Kubas, das System der Unterdrückung abzuschaffen, entwickelte sich hier freier und stärker als in den restlichen Teilen der Insel.

Heute wird das Landschaftsbild von Viehweiden und verlassenen Zuckermühlen geprägt. Die Region hat schöne Strände und eine sehenswerte Hauptstadt zu bieten. Im Norden der Provinz erstreckt sich die Inselgruppe Jardines del Rey mit dem zweitgrößten Korallenriff der Welt. Die unzähligen Koralleninseln beherbergen oft unberührte, menschenleere Strände, perfekt für Naturliebhaber und Erholungssuchende. Der Naturpark der Jardines del Rey ist bei Vogelliebhabern bekannt, hier können unzählige Vogelarten beobachtet werden, hier die rosafarbenen Flamingos Kubas zuhause.

Die Provinzhauptstadt Camagüey ist die drittgrößte Stadt Kubas. Eine lokale Besonderheit sind die großen, bauchigen Tonkrüge, die neben Eingängen und in den Innenhöfen zu sehen sind. Sie dienten früher dazu, Regenwasser aufzufangen, da die Stadt beständig unter Wassermangel litt. Die sehenswerte erhaltene Altstadt Camagüeys ist nach Havanna die zweitgrößte auf Kuba und wurde 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Die Provinz liegt im Südosten Kubas, inmitten der Sierra Maestra, einem Gebirgszug im Osten Kubas. Die gleichnamige Hauptstadt gilt vielen als die heimliche Hauptstadt Kubas. Die Gegend um Santiago wird von den Einheimischen als "tierra caliente" bezeichnet, als "heiße Erde", denn dort ist das Klima wärmer als in der Umgegend. Nicht zuletzt deshalb sind die Santiagueros im Vergleich zu anderen Kubanern temperamentvoller und heißblütiger. Die Stadt gilt bis heute als Ursprung der typisch kubanischen Kultur. Hier verschmelzen afrikanische Rhythmen mit spanischen Bräuchen zu dem typischen kubanischen fröhlichen Lebensgefühl.

Landschaftliche Vielfalt und kulturelles Angebot sind die Grundlage für Ausflüge und Exkursionen aller Art. Die Palette der Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele reicht von wunderschönen Stränden und Buchten über Stadttouren und Museumsbesuche mit einer bunten Themenvielfalt von Kunst, Kultur, Rum, Revolution und Karneval bis hin zu Ausflügen in die Natur mit überwältigenden Aussichtspunkten. Vom Gran Piedra (span. großer Stein) beispielsweise gibt es einen gewaltigen Ausblick über die Sierra Maestra bis hin zur Küste, wo die Berge steil ins Meer abfallen.

Isla de la Juventud, die „Insel der Jugend“, liegt auf der karibischen Seite Kubas und ist eigentlich keine eigene Provinz, sondern ein Sonderverwaltungsgebiet. Die größte Nebeninsel Kubas wurde sowohl unter Batista als auch unter Castro zu einer berüchtigten Gefängnis-Insel. Noch heute können die Ruinen des 1928 errichten Gefängnisses Presidio Modelo besichtigt werden. Außerdem ist die Insel als Schatz-, Piraten- und Goldinsel bekannt und es geht das Gerücht, dass sich R.L. Stevenson hier zu seinem Buch "Die Schatzinsel" inspirieren ließ.

Vor allem aber ist die Isla de la Juventud für ihre Weltklasse- Tauchgründe bekannt. Hier befindet sich ein internationales Tauchzentrum, das zu einer der größten Tauchbasen der Karibik zählt. Bei den bewachsenen Korallensteilwänden, unzähligen Labyrinthen, spektakulären Wracks und riesigen Fischschwärmen kommt jeder Taucher auf seine Kosten.

Auch sonst ist die Isla de la Juventud ein Paradies für Naturliebhaber, die abseits der touristischen Pfade lieber abgeschiedene Strände und unberührte Natur erkunden. Wer einen Abstecher auf die Insel machen möchte, sollte vorher sorgfältig planen, da es nur wenige Unterkünfte und Transportmöglichkeiten gibt.

In Zentralkuba befindet sich die Provinz Villa Clara, bekannt für ihre weitläufigen Tabakfelder, fischreichen Seen und idyllischen Strände. Hier ist das Buenavista Biosphärenreservat beheimatet, in dem zahlreiche Ökosysteme geschützt werden, unter anderem Korallenriffe, Wanderdünen und Paarungsgebiete der Seevögel.

Im Süden der Provinz befindet sich einer der größten Seen Kubas, der Embalse Hanabanilla. Bekannt für seine großen Barsche, gilt der See als beliebtes Ziel für Freizeitangler. Auch Wanderer kommen in Villa Clara auf ihre Kosten, bieten doch die Escambray Berge mit ihrer auffällig grünen Vegetation, ihren reißenden Wasserfällen und wackeligen Hängebrücken genug Raum für erinnerungswürdige Exkursionen. 

Auch die von historischen Bauten und Denkmälern geprägten Städte der Provinz sind einen Besuch wert. In der Hauptstadt Santa Clara befindet sich das Grabmal von Ernesto Che Guevara sowie mehrere Museen, die seinem Leben gewidmet sind.

Las Tunas, zwischen den Provinzen Camagüey, Holguín und Granma gelegen, zählt zu den unberührtesten Teile Kubas. Einsame Strände, ausgezeichnete Tauchgebiete und freundliche Einwohner zeichnen dieses "echte Kuba" fern der touristischen Zentren aus.

Die gleichnamige Provinzhauptstadt ist auch bekannt als „El balcón del Oriente“, als Eintrittspforte zum Orient, da sie die geographische und kulturelle Trennlinie zwischen dem westlichem und östlichem Kuba darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit über 100 Bildhauereien gesäumt, weshalb Las Tunas auch „Stadt der Skulpturen“ genannt wird. Nicht nur das karibische Flair des Wochenmarktes ist einen Besuch wert, auch das Rodeo ist ein absolutes Highlight. Ein weiteres hübsches Städtchen ist die zweitgrößte Stadt der Provinz, Puerto Padre. Sie ist vor allem für ihre Zuckermühlen bekannt, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.

Der ländliche raue Charme der Provinz offenbart sich bei Ausflügen an die verlassenen Strände. Der Convarrubias Beach ist der bekannteste Strand der Provinz und seines ruhigen Wassers sowie der farbenprächtigen Unterwasserwelt wegen ein beliebter Hotspot zum Schnorcheln und Tauchen. La Isleta wiederum ist ein Geheimtipp für ambitionierte Fischer, das Terrain reich an Schnappern und Barrakudas. Ein beliebtes Ausflugsziel ist Monte Cabaniguan mit seiner weltweit größten Aufzuchtstation für Krokodile inmitten eines Naturschutzgebietes. Auch für Vogelliebhaber ist Cabaniguan ein lohnenswertes Ziel, da dieses Gebiet unzählige Vogelarten beheimatet.

Guantánamo ist die östlichste Provinz Kubas. Weite Flächen der Provinz sind von der UNESCO geschützt und als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Häufig wird Guantánamo mit der gleichnamigen US-amerikanischen Militärbasis in Verbindung gebracht, seit 2001 ein Gefangenenlager. Allerdings nimmt die Militärbasis nur einen isolierten Teil der Bucht ein.

Nördlich der Guantánamo Bucht liegt die gleichnamige Provinzhauptstadt, deren Einwohner überwiegend von Zuckerrohr und Baumwolle leben. Im Stadtzentrum ist die koloniale Architektur recht gut erhalten, besondere Sehenswürdigkeiten gibt es allerdings nicht. So kommt es, dass das östlich gelegene Baracoa mehr Besucher anzieht. Christoph Columbus landete 1492 dort in der Bucht und gründete den Hafen. Baracoa gilt als die erste europäische Siedlung auf Kuba, die damalige Kolonialhauptstadt wurde von drei mächtigen Festungen geschützt und konnte über Jahrhunderte hinweg nur auf dem Seeweg erreicht werden. Erst 1960 unter Fidel Castro wurde Baracoa durch eine Straße mit dem Rest der Insel verbunden. Der koloniale Charme der Stadt mit ihren gigantischen Königspalmen und Kakaopflanzen sowie der atemberaubenden Baracoa-Bucht ist bis heute erhalten geblieben.


Kuba Todis Multicolor, Cartacuba

Bunt zu Wasser und in der Luft

Einzigartige Korallenriffe und eine bunte Vogelwelt zeichnen die Antilleninsel aus.

Flora & Fauna

Geschütztes Kuba

Rund 20% der Insel sind in irgendeiner Form geschützt. Der berühmteste Nationalpark ist der Parque Nacional Alejandro de Humboldt im Osten Kubas.

Nationalparks

"Das schönste Land"

Kuba ist mehr als nur Havanna, Oldtimer & Zigarren: Kuba ist grün. "Das schönste Land, das Menschenaugen je gesehen haben", befand Christoph Kolumbus.

Naturkulissen